Veranstaltungsorte von Freitag bis Sonntag
Bürgerhaus Hürth
Das Bürgerhaus Hürth wurde 1984 zusammen mit dem neuen Rathaus als Kultur- und Tagungszentrum der Stadt Hürth gebaut. Es verfügt auf 1.500 qm Nutzfläche über zwei Tagungsräume sowie vier Veranstaltungssäle mit Platz für über 1.000 Personen und ist mit modernster Technik für Theateraufführungen, Konzerte, Tagungen, Messen und Ausstellungen ausgestattet.
Das Restaurant ist nach dem in Hürth geborenen bekannten Volksschauspieler Paul Henckels benannt. Im Obergeschoss es Bürgerhauses befindet sich auch die Stadtbücherei Hürth.
Mai 2010, Dr. Manfred Faust - Stadtarchivar Hürth.
Der Torbogen der ehemaligen Burg Hermülheim
Der Torbogen, der das Logo des Bundesfestes 2012 ziert und der es umgebende Park sind die letzten Überbleibsel der früheren Burg Hermülheim, eines ehemals prächtigen barocken Wasserschlosses. Der Deutsche Orden hatte nach dem Erwerb Hermülheims im 13. Jahrhundert hier wohl schon bald eine erste Ordensburg errichtet.
Um 1760 ließ Landeskomtur Freiherr von Roll zu Bernau einen neuen, dreigeschossigen, repräsentativen Schlossbau mit hohem Mansardwalmdach errichten, der 1834 von dem Kölner Stadtrat und bekannten Romantiker Everhard von Groote und seiner Frau Franziska von Kempis erworben und grundlegend rekonstruiert wurde.
Daher zieren die Wappen der Familien von Groote und von Kempis bis heute das schmiedeeiserne Gitter der früheren Toreinfahrt. In den Jahren um 1950 erwarb die Gemeinde Hürth Burg und anliegende Ländereien von der Familie von Groote, um hier das geplante neue Gemeindezentrum Hürth-Mitte entstehen zu lassen.
Der Schlossbau wurde 1964 im Rahmen einer Feuerwehrübung niedergebrannt und anschließend abgerissen. 1979 wurde der Torbogen restauriert und so vor dem gleichen Schicksal bewahrt.
Mai 2010, Dr. Manfred Faust - Stadtarchivar Hürth.
Das Kriegerdenkmal Hermülheims
Am 1.9.1953 enthüllte die Dorfgemeinschaft Hermülheim das Ehrenmal für die Gefallenen an der Luxemburger-/Hans-Böckler-Straße. Entwurf und Ausführung des 4 m hohen Obelisken aus Kösseine-Granit aus dem Fichtelgebirge stammen von dem Steinmetzmeister Josef Pung aus Hermülheim"
Josef Pung hatte eine jüdische Mutter und war deshalb als sog. "Halbjude" den Verfolgungen durch die Nationalsozialisten ausgesetzt, in den letzten Kriegsjahren auch in irgendwelchen Arbeitslagern. Das Denkmal wurde um 1990 an seinen jetzigen Standort am Burgpark versetzt, als an der Luxemburger Straße das Möbelhaus gebaut wurde.
Clemens Klug: Hürth - Kunstschätze und Denkmäler, Hürth 1978, S. 87.

